Vermögenswerte / Verbindlichkeiten

Laut Robert Kiyosaki gilt es Vermögenswerte zu schaffen und Verbindlichkeiten zu minimieren. Genau so sehe ich es auch.  Aber was genau sind Vermögenswerte und Verbindlichketien?

 

Einfach ausgedrückt:

 

Vermögenswerte generieren (passives) Einkommen und Verbindlichkeiten kosten einfach nur Geld.

Nach Kiyosaki ist auch eine selbst genutzte Immobilie eine Verbindlichkeit. Das sehen viele anders, per definitionem ist es aber nunmal so. Auch wenn hier ein gewisser Wert erworben und man sich Miete spart, erwirtschaftet die eigengenutzte Wohnung oder das eigengenutzte Haus kein Einkommen. Von Untervermietung oder teilweiser Vermietung (z.B. Einliegerwohnung) abgesehen, hier wäre es zumindestens eine Mischform.

 

Das eigene Haus ist also eine Verbindlichkeit und kein Vermögenswert. Trotzdem halte ich es für erstrebenswert. Die Vorteile gegenüber einer Mietimmobilie sind:

 

- Einsparung der Miete

- momentan Finanzieren oftmals günstiger als Mieten (einer vergleichbaren Immobilie)

- Wertsteigerungspotenzial

- deutliche Reduzierung der Verbindlichkeiten nach Ablösen des Kredits, während Miete weitergezahlt werden muss

- Flexible Gestaltungs- / Umbaumöglichkeiten (ansonsten u.U.  Zustimmung des Vermieters nötig)

- keine zwangsweiser Wohnsitzwechsel aufgrund Eigenbedarfskündigung als negatives Szeanario möglich

- konstante Raten (in der festgeschriebenen Zeit) im Gegensatz zu oftmals steigenden Mieten

- "My-home-is-my-castle"-Gefühl

 

Auch aus diesen Gründen sind wir gerade dabei, ein Haus zu kaufen. Im Normalfall kann die dafür notwendige Finanzierung in ca. 8 Jahren mit dem Verkauf einer oder zwei Wohnungen in München komplett abgehlöst werden. Dann wären wir mit ca. 37 Jahren schuldenfrei, was das Eigenheim anbelangt. Vom Prinzip her, denke ich, nicht schlecht.

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Kommentare: 1
  • #1

    Nicki Rondeau (Donnerstag, 02 Februar 2017 21:18)


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