Leider doch kein neues Objekt in unserem Portfolio

Wie im Eintrag vom 01.03.2014 geschildert, waren meine Frau und ich dabei, ein neues Objekt zu erwerben. Daraus ist leider nichts geworden. Ich will auf das Objekt selbst nicht zu nahe eingehen, da es aktuell immer noch von einem Makler angeboten wird. Wobei ich selbst das Glück hatte, auf eine Privatannonce des Verkäufers zu stoßen.

 

Die Eckdaten: Nach langem Verhandeln ein KP von 500 K (= 500.000 Euro), dazu eine Jahrespacht von ca. 60.000 Euro. Also ein Gewerbeobjekt mit einer sehr guten Rendite. Lage noch in Ordnung, zu erwartende Investitionen die nächsten 3-5 Jahre wohl ca. 50 K. Wertsteigerung unwahrscheinlich, da in Sachsen und dort nicht in einer Metropole wie Leipzig.

 

Eine Bank, die das Objekt auch bereits in der Vergangenheit zur Finanzierung vorliegen hatte, war durchaus kooperativ. Als Voraussetzung für ein Gelingen wurde uns geraten, den Pachtvertrag mit dem solventen Pächter um 10 Jahre mit einem Vorvertrag zu verlängern.

 

Es ging über viele Wochen immer stückchenweise voran bis fast zeitgleich zwei KOs kamen:

 

Mit dem Pächter - der mit mir durchaus auf einer Wellenlänge lag - kam der Vorvertrag nahc langem hin und her wider erwarten nicht zustande, da seine Bedingung war, dass die o.g. Investitionen bereits die nächsten 2 Jahre getätigt werden müssen. Und dies erschien uns nicht gut zu kalkulieren, da auch für unsere anderen Immobilien ab und an Geld in die Hand genommen werden muss und ein Betrag von 50 K über zwei Jahre allein für das Gewerbeobjekt nicht leicht zu schultern gewesen wäre. Und währenddessen hier kein Konsens gelang erreichte mich zusätzlich schriflich von der Bank die Mitteilung, dass die Kapazitätsgrenzen momentan erreicht wären und meine Anfrage erst im Juni weiter bearbeitet werden könnte. Meine Beraterin hatte sich zwei Tage zuvor für ein Jahr in Elternzeit verabschiedet. Was für ein schlechter Service! Ich hatte den anderen Bankmenschen über drei oder vier Tage bestimmt 15 Mal versucht zu erreichen, er war aber immer auf Besprechung, Mittag oder schon daheim. Ich glaube eher, dass er mir die Absage nicht persönlich mitgeben wollte. Ich hatte ja auch mehrmals um Rückruf gebeten.

 

Durch diese zwei Rückschläge war ich so genervt, dass ich das Unterfangen begraben habe. Eine enorme Zeit für kein zufriedenstellendes Ergebnis... Aber es kann nicht alles klappen!

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